Tarifvertrag volkswagen wolfsburg

• IAO-Erklärung über grundlegende Grundsätze und Rechte am Arbeitsplatz, 1998 (insbesondere die folgenden Themen: Abschaffung der Kinderarbeit, Abschaffung von Zwangs- oder Zwangsarbeit, Diskriminierungsverbot, Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen) Seit 2002 ist der Volkswagen Konzern aktiver Teilnehmer des Global Compact der Vereinten Nationen mit GC Advanced-Niveau. Mit dem Ziel, eine verantwortungsvolle Staatsführung in mineralproduzierenden Ländern durch die Offenlegung von Informationen über Zahlungsströme zu fördern, hat Volkswagen die Initiative für Transparenz in der Mineralindustrie (EITI) unterzeichnet. Darüber hinaus ist Volkswagen Mitglied von CSR Europe, dem European Business Network for Corporate Social Responsibility. Innerhalb von CSR Europe ist Volkswagen einer der Projektleiter für Business & Human Rights. Das Projekt konzentriert sich auf praktische Leitlinien, wie die Menschenrechte in allen Abteilungen verankert werden können und wie Unternehmen interne und externe Menschenrechtsbeschwerden wirksam angehen können. Auf lokaler Ebene ist der Volkswagen Konzern beispielsweise Mitglied des Forums für Nachhaltige Entwicklung der deutschen Wirtschaft (econsense). econsense beschäftigt sich auch mit dem Thema Wirtschaft und Menschenrechte und diskutiert praktische Fragen zur Verantwortung, Managementansätze zu respektieren und gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen zu entwickeln. Ferner wurde eine Einigung über die Verlängerung der seit 2019 geltenden Option zur Umwandlung zusätzlicher Vergütungen aus dem Tarifvertrag in sechs Tage bezahlten Urlaub erzielt. Künftig gilt die Option für Mitarbeiter, die sich um ein Kind unter 12 Jahren kümmern. Früher lag die Obergrenze bei 10 Jahren.

Im Jahr 2020 haben sich bereits 9.400 Eltern für den zusatzurlaub entschieden. Die Konversionsoption für Eltern und Pflegende Angehörige wird ebenfalls erweitert. Die Umstellung wird nun in bis zu fünf statt in zwei Jahren möglich sein. Arne Meiswinkel, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG und Verhandlungsführer des Unternehmens in der Lohnrunde, sagt: “Die Corona-Krise stellte die Lohnparteien vor besondere Herausforderungen. In der Tarifrunde ging es auch darum, die Konsequenzen für Unternehmen und Arbeitnehmer in Grenzen zu halten und den Neustart bestmöglich vorzubereiten. Unter diesen Bedingungen ist die einzig richtige Antwort eine Schlussfolgerung auf Sicht: kurzfristig, mit dem Ziel, unsere wichtigen Projekte auch in schwierigen Zeiten voranzutreiben, und mit dem Ziel, pragmatische und realistische Lösungen für unsere Mitarbeiter zu finden, damit sie mit der Situation am besten umgehen können.” Personalchef Karlheinz Blessing sagte: “Unsere Lohnvereinbarung ist effektiv auf dem Niveau der Metallindustrie.

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