Vertrag mit schutzwirkung zugunsten dritter rechtsgrundlage

Die Haftung einer Person, die einer anderen Person außerhalb eines Vertragsverhältnisses unrichtige Informationen oder Meinungen zu einer Eigentumssache übermittelt hat, besteht darin, die Eigentumsrechte der Person zu schützen, die sich im Falle des Vertrauens des Informationsanbieters auf die Meinung oder die Information stützt. Der Hauptzweck dieser Haftungszusammensetzung ist der Schutz einer angemessenen Zuverlässigkeit. Sie kommt besonders deutlich in den Gesetzen Estlands und der Schweiz sowie in der DCFR zum Ausdruck. Zweitens schützt das Gesetz der Deliikte das Eigentum als solches im Allgemeinen nicht. Nur bestimmte absolute Rechte stehen unter Schutz. Bei reinen wirtschaftlichen Verlusten, die durch Unachtsamkeit verursacht werden, fehlt in der Regel die Haftung im Deliktsrecht. Solche Interessen sind vertragsrechtlich geschützt. Die zweite Situation, dass ein Dritter Bedingungen durchsetzen kann, die ihm “einen Vorteil verschaffen wollen”, wurde von Meryll Dean als zu weit gefasst bezeichnet, und eine Ansicht, die in den parlamentarischen Debatten vertreten wurde, war, dass sie in Situationen wie komplexen Bauverträgen, an denen Dutzende von Subunternehmern mit Vertragsketten darunter beteiligt waren, “undurchführbar” sei. [25] Dieses Argument und ein Vorschlag, die Bauwirtschaft von dem Gesetz auszunehmen, wurden sowohl von der Law Commission als auch vom Parlament abgelehnt.

[25] Der Ausdruck “vorgeben, einen Vorteil zu gewähren” wurde ursprünglich in der Gesetzeskommission von 1937 gefunden und wurde im New Zealand Contracts (Privity) Act 1982 verwendet, bevor er für das englische Gesetz angenommen wurde. [26] Eine Entschädigung ist eine vorrangige Verpflichtung; sie hängt nicht davon ab, eine Verletzung einer vertraglichen Verpflichtung nachweisen zu müssen. Dies bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber der Geltendmachung einer Schadensersatzklage wegen Vertragsverletzung: Der Nachteil der in der LOA und DCFR als Grundlage der Deliktsregelung zugrunde gehenden Vergleichsmöglichkeit besteht darin, dass mit dieser Klage eine Befreiung von der von der LOA, dem BGB und der DCFR akzeptierten Rechtsauffassung und in hohem Maße auch schweizerischem Recht gewährt wird. Dies stellt keine Verletzung der gesetzlichen Rechte dar – zwischen dem Anbieter und dem Empfänger von Informationen wird ein besonderes Rechtsverhältnis nach dem Gesetz in Erfüllung der Vertrauenszusammensetzung geschlossen. *80 Obwohl es sich hierbei nicht um einen Vertrag handelt, wird zwischen den Parteien ein erhöhtes Erfordernis zur gebotenen Sorgfalt gebildet. Die Regelung der Sachverständigenhaftung ähnelt ihrem Wesen nach eher einer c.i.c.claim oder der Verantwortung eines nicht zugelassenen Vertreters. Die Stellung von LOA Nr. 1048 und der Artikel VI–2:207 des DCFR im Deliktsgesetz kann daher als streitbar angesehen werden.

Der Vorteil der Deliktsverantwortung in der LOA besteht darin, dass der Sachverständige im Falle einer Haftung nach dem Deliktsrecht nur für die Angabe fehlerhafter falscher Informationen verantwortlich ist. Würde die Situation als gesetzlich geregelt werden, wie in loA Nr. 14 und 15, würde der Grundsatz der Gewährleistungshaftung aus LOA Nr. 103 wegen fehlender spezifischer Vorschrift angewandt. Entschädigungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Instrumentariums eines Jeden Vertragsanwalts und oft ein heiß umkämpfter Aspekt einer Vertragsverhandlung. Das Gesetz über Entschädigungen ist komplex und in vielen Fällen noch lange nicht geregelt. Die Sicherstellung eines soliden Verständnisses der Grundsätze und das Wissen, wo die potenziellen Fallstricke liegen, kann Ihnen helfen, die vertraglichen Risiken zu erkennen und, wenn möglich, von Anfang an zu mildern. In diesem Artikel hat der Autor Möglichkeiten zur Lösung von Situationen untersucht, in denen eine Person, die ein Experte auf einem bestimmten Gebiet ist, auf der Grundlage ihrer beruflichen Kenntnisse, Informationen oder eines Gutachtens präsentiert, die sich später im Zusammenhang mit einer Eigentumssache gegenüber einer anderen Person als falsch erweisen, mit der sie kein Vertragsverhältnis hat, mit der sie oder sie kein Vertragsverhältnis hat. , im Hinblick auf die Ansätze der Rechtsordnungen Estlands, Deutschlands und der Schweiz und nach den Grundsätzen der DCFR.

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